Der Wettbewerb

Rund um den Wettbewerb

Infos für Teilnehmer

Über den Wettbewerb

Der Wettbewerb besteht bereits seit 13 Jahren als Danube Art Master auf internationaler Ebene und und begeistert jährlich über 1.000 Kinder und Jugendliche in 14 Donauanrainerstaaten dafür, hunderte von Kunstwerken entlang des Flusses zu schaffen. Hier in Bayern wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt.
Er verläuft in zwei Phasen: Zunächst werden auf nationaler Ebene drei Hauptgewinner(Gruppen) durch eine Jury bestimmt, bei einer Preisverleihung gekürt und erhalten jeweils tolle Erlebnisgewinne. Zusätzlich wird unter den Gewinnern der nationalen Wettbewerbe ein internationaler Sieger gekürt. Dieser darf (max. 2 Personen) zur Preisverleihung der IKSD nach Wien reisen.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle zwischen 6 und 16 Jahren - idealerweise als Gruppen, aber auch als Einzelpersonen.
Die Teilnahme am Wettbewerb der (Schüler-)Gruppen kann, muss aber nicht, in den Unterricht bzw. das Betreuungsprogramm eingebunden und von einer Lehrkraft/Betreuungsperson begleitet werden.
Natürlich können alle interessierten Kinder und Jugendlichen auch selbständig in ihrer Freizeit an “Kunst für die Donau” teilnehmen.

So geht’s

Die Teilnehmer(Gruppen) können entweder einen einminütigen Videofilm mit Handy oder Kamera drehen (keine animierten Filme), der ihre kreative und starke Botschaft zum Schutz der Donau darstellt - am Besten natürlich auch mit Szenen am Flussufer.
Oder sie gestalten zum Motto “Was würdet ihr der Donau helfen? - Get active for a cleaner Danube!” ein Kunstwerk aus Fundstücken vom Flussufer und fotografieren es.
Beides kann dann hier auf der Webseite hochgeladen werden.

Wettbewerbszeitraum

Vom 8. Mai bis 14. Juli 2017 können die Teilnehmer(gruppen) ihren Beitrag in Form von Fotos und/oder Videos per Upload auf der Website des Wettbewerbs einreichen.
Die eingereichten Beiträge werden im Anschluss von einer Jury bewertet und die drei Preisträger(-Gruppen) werden bestimmt und per Mail benachrichtigt.
Die nationale Preisverleihung findet am 25. Juli 2017 ab 15 Uhr auf Schloß Grünau in Neuburg an der Donau statt.

Das gibt es noch zu beachten

Mit der Teilnahme am Kreativwettbewerb “Kunst für die Donau - Danube Art Master 2017” werden gleichzeitig die Teilnahmebedingungen, die hier gelesen und herunter geladen werden können, akzeptiert. Ausserdem muss die Einverständniserklärung für die Verwendung der Fotos/Videos von Teilnehmern und deren Eltern unterschrieben eingereicht werden.

Infos für Eltern & Betreuer

Damit die Beiträge minderjähriger Teilnehmer beim Wettbewerb berücksichtigt werden können, muss bei der Anmeldung ein volljähriger Ansprechpartner als Kontaktperson angegeben werden.
Außerdem wird eine unterschriebene Einverständniserklärung für die Foto- und Videoanfertigung mit Kindern und für die Verwendung der Fotos/Videos benötigt. Diese steht hier zum Download zur Verfügung.
Beachten Sie bitte auch die Teilnahmebedingungen.

Die Gewinne

Filmworkshop mit forStory

forStory, die Filmproduktion mit Fokus auf gesellschaftlicher Wirkung, bietet als ersten Preis einen eintägigen Filmworkshop mit der ganzen Gruppe an.
Die Gewinnergruppe stellt ihr Kunstprojekt und ihre Ideen zum Schutz der Donau vor und wird dabei professionell in Szene gesetzt. Dann können alle zusehen wie aus dem Filmmaterial ein Videoclip entsteht und dabei etwas über die Technik hinter den Kulissen einer Filmproduktion lernen. Den entstandenen Video-Clip dürfen die Teilnehmer natürlich mitnehmen, um ihn ihren Freunden auf YouTube, Instagram oder Snapchat zeigen zu können.
forStory hat übrigens auch das Video zu “Kunst für die Donau” gedreht, das es hier zu sehen gibt.

Mehr über forStory >

Donauerlebnisbootsfahrt

Mit dem Schiff TAKATUKA geht es für die Zweitplatzierten von Deggendorf aus mit der ganzen Gruppe/Klasse auf eine Donauinsel, auf der die Teilnehmer die Geheimnisse der Donauauen hautnah erleben. An diesem ganzen Tag bildet eine wilde, abenteuerliche Donauinsel, die nur mit einem Boot erreichbar ist, den idealen Standort für die Erkundung der Geheimnisse der Donau und des Auwaldes. Spiele rund ums Wasser, ein Erlebnisparcours und eine gemütliche Runde am Lagerfeuer runden das Programm ab.

Mehr über die Takatuka >

(Bild: Helmut Brand)

Erlebnistour über den Wipfeln des Bayerischen Waldes

Der dritte Preis ist eine Führung für die ganze Gruppe/Klasse über den Waldwipfelweg in Sankt Englmar inkl. freien Eintritts in das Haus am Kopf. Für die Anreise werden der ganzen Gruppe Bayerntickets zur Verfügung gestellt.
Auf dem bis zu 30m hohen, barrierefreien Waldwipfelweg können die Teilnehmer den Lebensraum Wald einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Die Aussichtsplattform hat eine herrliche Aussicht in den Süden über die Höhenzüge des Bayerischen Waldes, das Donautal und die Ebenen des Gäubodens bis in die Alpen. Danach geht es über den Naturerlebnispfad, den Pfad der Optischen Phänomene hinein in die Sinneshöhle. Und zu guter Letzt wird noch im “Haus am Kopf” die Wahrnehmung einmal gründlich durcheinander gewirbelt.

Mehr über den Waldwipfelweg >

Die Jury

Ulrike Scharf
Bayerische Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz

Ulrike Scharf

Sehr gerne unterstütze ich als Jury-Mitglied den Kreativwettbewerb "Kunst für die Donau - Danube Art Master 2017". Privat und natürlich auch in meinem Amt als Bayerische Umweltministerin liegt mir der Schutz unserer Heimat ganz besonders am Herzen. Es freut mich deshalb außerordentlich, wenn junge Menschen sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und mit ihren tollen Kunstwerken darauf aufmerksam machen, dass Umweltschutz jeden von uns angeht.

Die Donau ist in Bayern ja erst am Beginn Ihrer Reise durch insgesamt 14 Länder. Das Motto des Wettbewerbs „Get active for a cleaner Danube“ ist ein Aufruf zum Handeln und macht deutlich: wir Bayern wollen mit gutem Beispiel vorangehen.

Philipp Exler und Alexander Conrad
forStory Filmproduktion

Philipp Exler und Alexander Conrad

Alexander und Philipp sind Filmemacher und Mitgründer des Startups forStory aus München. Mit ihren Filmen helfen sie gemeinnützigen Organisationen bei der Öffentlichkeitsarbeit und zeigen auf, was man mit gesellschaftlichem Engagement bewirken kann.
Sie haben auch den Trailer für Kunst für die Donau produziert und sind deshalb besonders gespannt auf alle Video-Beiträge.

Dr. Nico Döring
Biologe und Energieberater mit den Schwerpunkten Gewässer, Landwirtschaft und Energienutzungen

Dr. Nico Döring

Nach dem Studium arbeitete Dr. Nico Döring an Forschungsprojekten an den Max Planck Instituten für Biochemie und Verhaltensphysiologie und an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Über viele Jahre war er zudem Mitarbeiter bei den Naturschutzverbänden Landesbund für Vogelschutz und Bund Naturschutz.

Dazu kommen seine Erfahrungen in Unterricht und Lehre an der Hochschule München und anderen Bildungseinrichtungen.
Seit 2006 erarbeitet er freiberuflich Konzepte zu sozial- und naturverträglichen Natur-Nutzungen mit integriertem Naturschutz.

Das alles zusammen genommen würde schon reichen, um ihn zum idealen Jurymitglied für „Kunst für die Donau“ zu machen, aber Dr. Döring ist zudem noch als Gewässerexperte Begründer der Isar-Allianz, einer der ersten Fluss-Allianzen in Bayern, Mit-Initiator und treibende Kraft für die Isar Renaturierung Mühltal und des “Isar-Plan” München und engagiert sich für den Aufbau des Regenwaldschutz- und Landnutzungsprojektes “Projecto Quetzal” im Hochland von Guatemala.

Heide Jekel
Referatsleiterin bei Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit

Heide Jekel

Heide Jekel arbeitet im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Bonn. Sie ist seit 12 Jahren zuständig für die Zusammenarbeit in internationalen Flussgebieten, die Deutschland mit anderen Staaten teilt, z.B. die Flussgebiete Donau oder Rhein: „Als Jurymitglied freue ich  mich über die vielen Kunstwerke und die spannenden Ideen. Ich bin neugierig, was sich die Teilnehmenden ausgedacht haben, um der Donau zu helfen und zu zeigen, dass wir alle etwas für ihren Schutz tun können.“

Frank Sprenger
Geschäftsführer sustainable impact

Frank Sprenger

Frank Sprenger engagiert sich schon sehr lange für den Schutz der Umwelt. Und das nicht nur privat – als Gründer und Geschäftsführer der Unternehmensberatung sustainable impact unterstützt er Unternehmen wie zum Beispiel Volkswagen oder auch die Jugendherbergen in Bayern auf ihrem Weg in eine nachhaltigere Zukunft.
Als Berater sind er und sein Team stets auf der Mission, die Welt etwas grüner zu machen und so die Umwelt zu schützen.

Das Maskottchen

Das Maskottchen

Danuvius - genannt Danu - ist einer der sehr selten gewordenen Donau-Störe. Seine Eltern haben damals sehr lange nach einem Laichplatz in der Donau suchen müssen, dessen Wasser sauber genug war und der so ruhig lag, das er genug Schutz für die kleinen Störe bot. Das war beim regen Schiffsverkehr und dem Ausbau vieler Donauabschnitte für den Frachtverkehr gar nicht leicht zu finden. Viele Spielkameraden hatte Danu nicht als er klein war: von den ursprünglich sechs Störarten in der Donau gibt es inzwischen nur noch fünf und auch diese sind stark gefährdet.

Von seinen Eltern hat Danu erfahren, dass die Störe früher zu Zeiten seiner Urgroßeltern noch weit den Fluß hinauf wandern konnten und dabei sogar bis Bayern gekommen sind. Inzwischen ist das durch den Bau von Kraftwerken und Schleusen, die den Flusslauf unterbrechen, unmöglich geworden. Aber wenn ihn die Wanderlust packt legt Danu trotzdem manchmal bis zu 60 km am Tag in der Strömung der Donau zurück.

Danu ist übrigens mit 2,5 m Länge ein recht stattliches junges Stör-Männchen, auch wenn manche Störe sogar bis zu 6 m lang und eine Tonne schwer werden können. Unser Maskottchen Danu ist inzwischen 16 Jahre alt und möchte nun bald eine Familie gründen. Hoffentlich ist bis dahin nicht der letzte Laichgrund der Störe der Umweltzerstörung und - verschmutzung zum Opfer gefallen und er kann noch als Stör-Opa von bis zu 100 Jahren mit seinen Enkeln fröhlich in einer sauberen Donau schwimmen.

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