Der Wettbewerb

Rund um den Wettbewerb

Infos für Teilnehmer

Über den Wettbewerb

Der Wettbewerb besteht bereits seit 14 Jahren als Danube Art Master auf internationaler Ebene und und begeistert jährlich über 2.000 Kinder und Jugendliche in 14 Donauanrainerstaaten dafür, hunderte von Kunstwerken entlang des Flusses zu schaffen. Hier in Bayern wird er vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz durchgeführt.
Er verläuft in zwei Phasen: Zunächst werden auf nationaler Ebene in den zwei Wettbewerbskategorien "Landart/Foto" und "Video" je drei Hauptgewinner(Gruppen) durch eine Jury bestimmt, bei einer Preisverleihung gekürt und erhalten jeweils tolle Erlebnisgewinne. Zusätzlich wird unter den Gewinnern der nationalen Wettbewerbe in jeder Kategorie durch eine internationale Jury ein internationaler Sieger gekürt. Die internationalen Gewinner dürfen (max. je 2 Personen) zur internationalen Preisverleihung der IKSD reisen.
Erstmalig wird dieses Jahr durch ein internationales Onlinevoting zusätzlich ein "Publikumsliebling" unter den nationalen Einreichungen (nominiert sind jeweils die zehn Landesbesten) bestimmt, der einen Sonderpreis erhalten wird.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle zwischen 6 und 18 Jahren - idealerweise als Gruppen, aber auch als Einzelpersonen.
Die Teilnahme am Wettbewerb der (Schüler-)Gruppen kann, muss aber nicht, in den Unterricht bzw. das Betreuungsprogramm eingebunden und von einer Lehrkraft/Betreuungsperson begleitet werden.
Natürlich können alle interessierten Kinder und Jugendlichen auch selbständig in ihrer Freizeit an “Kunst für die Donau” teilnehmen.

So geht’s

Die Teilnehmer(Gruppen) können entweder einen einminütigen Videofilm mit Handy oder Kamera drehen (keine animierten Filme), der ihre kreative und starke Botschaft zum Schutz der Donau darstellt - am Besten natürlich auch mit Szenen am Flussufer.
Oder sie gestalten zum Motto “Wie würdet ihr der Donau helfen? - Get active for a healthier Danube!” ein Kunstwerk aus Fundstücken vom Flussufer und fotografieren es.
Beides kann dann hier auf der Webseite hochgeladen werden.

Wettbewerbszeitraum

Vom 12. März bis 8. Juli 2018 können die Teilnehmer(gruppen) ihren Beitrag in Form von Fotos und/oder Videos per Upload auf der Website des Wettbewerbs einreichen.
Die eingereichten Beiträge werden im Anschluss von einer Jury bewertet, pro Wettbewerbskategorie werden drei Preisträger(-Gruppen) bestimmt und per Mail benachrichtigt.
Die nationale Preisverleihung findet Ende Juli 2018 statt.

Das gibt es noch zu beachten

Mit der Teilnahme am Kreativwettbewerb “Kunst für die Donau - Danube Art Master 2018” werden gleichzeitig die Teilnahmebedingungen, die hier gelesen und herunter geladen werden können, akzeptiert. Ausserdem muss die Einverständniserklärung für die Verwendung der Fotos/Videos von Teilnehmern und deren Eltern unterschrieben eingereicht werden.

Infos für Eltern & Betreuer

Damit die Beiträge minderjähriger Teilnehmer beim Wettbewerb berücksichtigt werden können, muss bei der Anmeldung ein volljähriger Ansprechpartner als Kontaktperson angegeben werden.
Außerdem wird eine unterschriebene Einverständniserklärung für die Foto- und Videoanfertigung mit Kindern und für die Verwendung der Fotos/Videos benötigt. Diese steht hier zum Download zur Verfügung.
Beachten Sie bitte auch die Teilnahmebedingungen.

Die Gewinne

1. Preis Video: Trickfilm-Workshop

Ganz großes Kino mit ganz kleinen Figuren!
Das mobile TrickfilmStudio der PA/SPIELkultur e.V. kommt mit seiner kompletten Ausstattung zu euch und ihr werdet gemeinsam einen Trickfilm drehen, ihn mit euren eigenen Stimmen synchronisieren, mit eigenen handgemachten Geräuschen vertonen und mit selbst produzierter Musik unterlegen.
 

Mehr über das TrickfilmStudio >

1. Preis Landart/Foto: NaturKunst-Workshop

Gemeinsam mit der Naturpädagogin und Landart-Künstlerin Christina Diana Wenderoth macht ihr euch auf zum Donauufer, erkundet die Umgebung mit allen Sinnen, sammelt Fundstücke und Materialien ein und gestaltet gemeinsam oder in Kleingruppen tolle Naturkunstwerke. Dazu erfahrt ihr - neben allerhand Wissenswertem rund um Natur und Kunst - wie ihr eure Kunstwerke gekonnt auf Fotos in Szene setzen könnt.

Mehr über NaturKunst & Spiel >

 

 

 

Foto: Christina Diana Wenderoth

Die Jury

Philipp Exler und Alexander Conrad
forStory Filmproduktion

Philipp Exler und Alexander Conrad

Alexander und Philipp sind Filmemacher und Mitgründer des Startups forStory aus München. Mit ihren Filmen helfen sie gemeinnützigen Organisationen bei der Öffentlichkeitsarbeit und zeigen auf, was man mit gesellschaftlichem Engagement bewirken kann.
Sie haben auch den Trailer für Kunst für die Donau produziert und sind deshalb besonders gespannt auf alle Video-Beiträge.

Christina Diana Wenderoth
Landart-Künstlerin, Naturpädagogin und Dipl. Informatikerin (FH)

Christina Diana Wenderoth

Seit Kindesbeinen streune ich gerne durch die Natur und sammle Äste, Stöcke, Zapfen....
Heute mache ich das weiterhin und verwebe Blätter, bündel Äste, balanciere Steine....setze Akzente, schaffe Kontraste, betone Übergänge.... an stimmigen Orten direkt in der Natur..... vergängliche Landart-Kunstwerke entstehen, bleiben vor Ort und werden wieder zu Natur.
Sehr gerne ermögliche ich Menschen den Zugang zu diesem kreativen zeitlosen und spaßbringenden Natur-Erlebnis-Raum.

Hanna Skiba
Bayerisches Landesamt für Umwelt, Projekt "DanubeSediment"

Hanna Skiba

Ich, Hanna Skiba, arbeite am Bayerischen Landesamt für Umwelt im internationalen Projekt DanubeSediment. Durch das  Projekt soll der natürliche Transport von Sediment (Geschiebe, Kies und Sand) durch das Flusswasser in der Donau verbessert werden. Dies ist wichtig z. B. für den Hochwasserschutz, die Schifffahrt, und die vielen wertvollen Ökosysteme an der Donau. Dieses Ziel können wir nur in Zusammenarbeit mit Menschen aus allen  Anrainerländer der Donau erreichen. Dabei ist es auch sehr wichtig, die junge Generation für die Donau zu begeistern und sie als Fürsprecher für einen gesunden Fluss zu gewinnen.

Karl Deindl
Referatsleiter, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Karl Deindl

Mein Name ist Karl Deindl und ich bin in der Jury, weil ich im Donautal, 5 Kilometer von der Donau entfernt, aufgewachsen bin und mich der Fluss mit seinen wechselnden Erscheinungsbildern schon von Kind an fasziniert hat: Mal sanft und blau dahinfließend, dann bei Hochwasser reißend und bedrohlich. Die Donau hat mich Zeit meines Berufslebens in der Bayerischen Wasserwirtschaftsverwaltung als guter alter Bekannter begleitet.

Michaela Walter-Rückel
Aueninstitut Neuburg

Michaela Walter-Rückel

Ich heiße Michaela Walter-Rückel und arbeite im Aueninstitut Neuburg, einer wissenschaftlichen Einrichtung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Das Institut befindet sich in einem Schloss im Donauauwald zwischen Neuburg und Ingolstadt, wo es unter anderen Forschungsprojekten die Dynamisierung der Donauauen wissenschaftlich begleitet.

Ich bin jedoch nicht nur beruflich sehr mit der Donau verbunden. Da ich schon seit 25 Jahren auf einer Insel sozusagen täglich mit dem Fluss lebe, liegt mir die „Gesundheit“ der Donau ganz besonders am Herzen. Ich freue mich auf eure Ideen, wie ihr der Donau helfen würdet!

Das Maskottchen

Das Maskottchen
Danuvius - genannt Danu - kennt ihr ja schon vom letzten Jahr. 
Trotzdem wollen wir ihn hier für alle Neulinge” nochmal kurz vorstellen:
Danuvius ist einer der sehr selten gewordenen Donau-Störe, die in ausgewachsenem Zustand bis zu 6 m lang und eine Tonne schwer werden können. Von den ursprünglich sechs Störarten in der Donau gibt es inzwischen nur noch fünf und auch diese sind stark gefährdet. Früher konnten die wanderlustigen Störe, die bis zu 60 km am Tag zurück legen können, noch weit den Fluß hinauf wandern und sind dabei sogar bis Bayern gekommen. Inzwischen ist das durch den Bau von Kraftwerken und Schleusen, die den Flusslauf unterbrechen, leider unmöglich geworden. 
 
Auch wenn hier in Bayern, die Donau zum Glück noch recht gesund ist, hat Danu bei seinen Wanderungen gemerkt, dass es dem Fluss an vielen Stellen seines 2857 km langen Laufes, der durch 14 europäische Länder führt, schon richtig schlecht geht. Umweltzerstörung und - verschmutzung machen die Donau und alle ihre pflanzlichen und tierischen Bewohner krank”.
Um Danu und seine Freunde zu retten, muss die Donau wieder gesünder werden, also macht alle mit und get active for a healthier Danube!”
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